AZADEH SHARIFI: THEATER FÜR ALLE?

BUCHTIPP. Die Partizipation von Postmigranten als Künstler und Publikum an der deutschen Kultur wird in diesem Buch exemplarisch an den Bühnen der Stadt Köln aufgezeigt. Drei Theaterhäuser, das Schauspiel Köln, das Comedia Theater und die Bühne der Kulturen – Arkadas Theater werden in ihrer inhaltlichen und programmatischen Ausrichtung zur interkulturellen Öffnung untersucht. Zudem werden Postmigranten zu ihrem Theaterinteresse sowie zu ihrer Nutzung der Kölner Theater befragt. Ein Ausblick auf die britische Kulturpolitik und die Teilhabe von black artists an der Theaterszene werden als Impulse für die deutsche Kulturpolitik diskutiert. Ziel der Arbeit ist die Formulierung von kulturpolitischen Handlungsempfehlungen, die zur Teilhabe von postmigrantischen Künstlern und Publikum an deutschen Theaterhäusern führen soll.

Azadeh Sharifi wurde im Iran geboren. Sie hat in Heidelberg Germanistik, Philosophie und Jura studiert und zu Thomas Bernhard, Artaud und Brecht ihre Abschlussarbeit verfasst. Ihre Promotion entstand am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Zur Zeit arbeitet sie an Studien zu kulturellem und ästhetischem Einfluss von (post)migrantischen Künstlern an deutschen Theaterhäusern.

[Quelle: www.dramaturgische-gesellschaft.de ]

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